Sicher unterwegs: Verkehrssicherheit für Großeltern, die mit Kindern reisen

Regeln kennen: Gesetzliche Vorgaben verständlich erklärt

In Deutschland gilt: Kinder bis zum 12. Lebensjahr, die kleiner als 150 Zentimeter sind, müssen in geeigneten Rückhaltesystemen gesichert werden. Prüfen Sie das E- oder i-Size-Siegel, und stellen Sie sicher, dass das System zum Fahrzeug passt.
Rückwärtsgerichtete Babyschalen gehören nicht vor aktive Frontairbags; deaktivieren Sie diese nur, wenn es sicher und zulässig ist. Der Gurt muss flach an Schulter und Becken anliegen, niemals am Hals verlaufen oder über den Bauch geführt werden.
Führen Sie eine kurze Einverständniserklärung der Eltern mit, inklusive Kontaktdaten, Allergien und Medikamenten. Die Gesundheitskarte, ein Impfpass-Auszug und eine ICE-Nummer im Handy erleichtern Hilfe im Notfall und geben Ihnen zusätzliche Sicherheit.

Defensiv fahren: Ruhe bewahren, Risiken minimieren

Halten Sie großzügige Abstände, rechnen Sie mit Fehlern anderer und vermeiden Sie hektische Spurwechsel. Reduzieren Sie Ihr Tempo bei schlechter Sicht oder Nässe, und nutzen Sie Assistenzsysteme bewusst, ohne sich vollständig auf Technik zu verlassen.

Defensiv fahren: Ruhe bewahren, Risiken minimieren

Prüfen Sie mögliche Wechselwirkungen Ihrer Medikamente mit der Fahrtüchtigkeit, und planen Sie zusätzliche Pausen ein. Trinken Sie ausreichend Wasser, lüften Sie regelmäßig und hören Sie auf Warnsignale wie schwere Augenlider oder Konzentrationslücken.
Frischen Sie regelmäßig Ihr Wissen zu Wiederbelebung, stabile Seitenlage und Verschlucken bei Kindern auf. Ein aktueller Verbandkasten, Warnwesten und eine Rettungsdecke gehören stets griffbereit in den Wagen.
Sichern Sie die Stelle mit Warnblinker und Warndreieck, ziehen Sie Warnwesten über und bringen Sie Kinder hinter die Leitplanke. Notruf absetzen, Standort beschreiben und Ruhe bewahren – klare Reihenfolge hilft, nichts Wichtiges zu vergessen.
Hinterlegen Sie Notfallkontakte im Telefon, aktivieren Sie medizinische Infos im Sperrbildschirm und speichern Sie Versicherungsnummern. Navigations-Apps mit Offlinekarten erleichtern Orientierung, auch wenn der Empfang unterwegs schwächelt.

Oma Helgas ISOFIX-Erkenntnis

Helga dachte, der Sitz sitze fest – bis der Fachhändler zeigte, dass die Rastnasen nicht eingerastet waren. Seitdem macht sie vor jeder Fahrt den kurzen Wackeltest und lässt die Enkel den „Sitz-Check“ feierlich ansagen.

Opas Pausenregel rettet Nerven

Mehmet führte eine „20-Minuten-Bewegungspause“ ein. Ergebnis: weniger Streitereien, konzentrierteres Fahren und fröhlichere Ankunft. Heute fragen die Enkel selbst nach dem Pausenparkplatz mit ihrem Lieblingsbaum.

Vorbild sein: Haltung, Nachhaltigkeit und Gemeinschaft

Zeigen Sie Blinker früh, lassen Sie Fußgänger passieren und kommentieren Sie freundlich, was Sie tun. So verstehen Kinder Verkehrsregeln nebenbei, und Sie bleiben selbst bewusster und gelassener am Steuer.

Vorbild sein: Haltung, Nachhaltigkeit und Gemeinschaft

Planen Sie Wege, bündeln Sie Erledigungen und halten Sie Reifendruck optimal. Ein ruhiger Fahrstil spart Sprit und Nerven, während regelmäßige Wartung die Sicherheit erhöht – eine Win-win-Situation für alle Generationen.
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