Sicher fliegen mit Enkeln: Gelassen, vorbereitet, gemeinsam

Vorbereitung vor dem Abflug: Sicherheit beginnt zu Hause

Prüfen Sie rechtzeitig Pässe, Einverständniserklärungen der Eltern und, falls nötig, beglaubigte Dokumente. Packen Sie Impfausweise, Allergiehinweise und Notfallnummern griffbereit ins Handgepäck. Ein Foto der Unterlagen auf dem Smartphone hilft, falls etwas verlegt wird. Teilen Sie wichtige Daten nur an autorisierte Stellen.

Am Flughafen: Orientierung, Sicherheit, Ruhe bewahren

Erklären Sie dem Kind vorher, was passiert: Schuhe aus, Rucksack aufs Band, kurze Trennung beim Metalldetektor. Babynahrung und Medikamente dürfen meist in angemessenen Mengen mit, müssen aber separat gezeigt werden. Halten Sie Boardingpässe griffbereit und bleiben Sie in Sichtweite, um Vertrauen zu stärken.

Am Flughafen: Orientierung, Sicherheit, Ruhe bewahren

Nutzen Sie, wenn möglich, Familien- oder Vorab-Boarding, um in Ruhe Anschnallen und Verstauen zu organisieren. Manchmal ist späteres Einsteigen besser, damit Kinder nicht zu lange warten. Fragen Sie nach Gate-Check für Kinderwagen und sichern Sie Spielzeug, damit am Sitzplatz nichts unter die Reihe rutscht.

An Bord: Sicherheitsregeln kindgerecht erklären

Führen Sie einen fröhlichen „Schnall-Check“ ein: Gürtel flach, hörbares Klicken, Gurt bleibt während des Sitzzeichen an. Erklären Sie, warum die Gurtführung wichtig ist, und belohnen Sie konsequentes Mitmachen mit einer kleinen Geschichte oder einem Aufkleber. So wird Sicherheit zu etwas Vertrautem und Stolzem.

An Bord: Sicherheitsregeln kindgerecht erklären

Bereiten Sie Kauen, Trinken oder Schnuller für Druckausgleich vor. Ein Strohhalm oder eine Trinkflasche mit Ventil macht es spielerisch. Erinnern Sie an aufrechtes Sitzen, Fensterblenden angepasst und Spielzeug sicher verstaut. Erzählen Sie eine Wolkengeschichte, um den Moment spannend und gleichzeitig beruhigend zu gestalten.

Gesund bleiben über den Wolken

Bieten Sie regelmäßig Wasser an und vermeiden Sie zuckerreiche Getränke, die Kinder aufdrehen. Leichte Snacks wie Bananen, Reiswaffeln oder Müsliriegel schonen Mägen. Bei Reisekrankheit helfen kleine, häufige Bissen. Halten Sie Spucktüten bereit und informieren Sie die Crew, wenn sich Unwohlsein abzeichnet.

Gesund bleiben über den Wolken

Sobald das Gurtzeichen aus ist, kurze Gang-Pausen einplanen: Wadenpumpe, Zehen kreisen, Schultern lockern. Achten Sie darauf, den Service nicht zu blockieren und die Kabinencrew zu respektieren. Spielerische Mini-Übungen am Sitz beugen Unruhe vor und wirken auch für Großeltern positiv auf die Durchblutung.

Kopfhörer, Lautstärke und sensible Ohren

Verwenden Sie kindgerechte Kopfhörer mit Lautstärkebegrenzung. Prüfen Sie die Lautstärke selbst, bevor das Kind startet. Regelmäßige Pausen entlasten das Gehör. Ein Hörspiel mit ruhiger Stimme kann Wunder wirken, wenn Aufregung steigt. Denken Sie auch an hygienische Tücher für Bügel und Ohrpolster.

Offline-Inhalte und analoge Pausen

Laden Sie vorab Apps, Hörbücher und Filme offline. Kombinieren Sie digitale Inhalte mit Malbuch, Aufklebern oder einem kleinen Puzzle. Reinigen Sie Touchscreens vor der Nutzung, um Hygiene zu wahren. Ein Timer für Medienzeiten hilft, feste Pausen einzuplanen und Überreizung zu vermeiden.

Wenn etwas schiefgeht: Ruhe, Plan, Unterstützung

Eine kompakte Reiseapotheke mit Pflastern, Desinfektion, Fieberthermometer und altersgerechten Mitteln hilft im Ernstfall. Teilen Sie der Crew mit, wenn Sie Unterstützung benötigen. Sitz in aufrechte Position, kühle Tücher an Stirn, klare Worte der Zuversicht: „Es wird gleich besser. Wir schaffen das gemeinsam.“
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